Radtour mit Erich am 02.06.2018

Am 02. Juni um 8.00h trafen wir – Erich, Uschi, Florian, Hans, Inge, Hermann und ich – uns bei noch wechselhaftem Wetter am Parkplatz des ehemaligen Ruselhotels, um mit Erich wieder einen Teil des Böhmerwaldes per Radl zu erkunden.


In Regen stieß noch Alexandra zu uns. Die Fahrt ging, bei immer schöner werdendem Wetter, nach Keply, wo die Autos geparkt und die Radln (davon 5 E-Bikes) abgeladen wurden. Dabei mussten wir aufpassen, da gerade ein Radrennen über eben diesen Parkplatz stattfand. Ca. 9.45h starteten wir dann los, mussten zunächst noch auf die von hinten kommenden Rennradler achten, die aber bald eine andere Strecke nahmen.


Lange ging es nur bergab (o je, mussten ja alles auch wieder hinauf). 1. Halt war an einem wunderschön gelegenen kleinen Campingplatz, leider gab es noch keinen Cappuccino, also weiter nach einem Schluck aus der Wasserflasche. Nun ging’s sehr abwechslungsreich bergauf/bergab nach Petrovice, wo das “Löffelmanngrab” zu sehen war. Es fiel uns auf, dass alle weiblichen Namen mit “ova” endeten (auch Löffelmannova). Die nächste Besonderheit erwartete uns dann in Velhartice, wo eine große alte Burganlage zu besichtigen war, die über dem Ort thront. - Sehr romantisch!-


Unweit davon im Ort kehrten wir zum Mittagessen ein, der leutselige Wirt empfing uns an der Straße, daneben eine offene Schmiede, vor der einige wundervoll geschmiedete Messer aus Damaszenerstahl ausgestellt waren. Da konnte ich nicht widerstehen, eines davon wechselte schnell den Besitzer. Außerdem lag da noch eine Handsichel, die allerdings vorbestellt war. Trotzdem gab sie mir der freundliche Schmied und machte sich umgehend an die Herstellung einer neuen, wobei ich kurz zuschauen konnte. Nach einer längeren Pause bei gutem Essen in dem schönen Innenhof machten wir uns gut gestärkt (und ich schwer bewaffnet) wieder auf den Weg, bergauf/bergab mit tollen Aussichten.

 

Ein wunderschönes altes Holz-Böhmerwaldhaus musste uns Erich noch zeigen, dazu gab es einen Abstecher nach Zvikov. Danach ein sehr langer Anstieg, dann aber ging’s wieder hauptsächlich bergab bis Swina, wo wir eine Kaffeepause einlegten und von den schon bekannten Wirtsleuten herzlich begrüßt wurden. Mit gutem Rhabarberkuchen, Strudel oder seltsamen Bananeneis (hausgemacht = wohl gefrorenes Bananenmus) und Kaffee ließen wir den schönen Tag allmählich ausklingen, denn nun waren es nur noch ca. 3 km bis zu den Autos. Dort angekommen, glücklich und zufrieden, dabei doch “ausgepowered” nach 43 km und ca. 1300 Gesamthöhenmetern,
voll von schönen Eindrücken und vielen Informationen am Rande der Strecke, luden wir die Radl auf und traten die Heimfahrt an.

Dagmar (Bericht)

 

Foto : Dagmar und Erwin

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