Fahrt der Jugendgruppe zum Hengstpass

unter der Leitung von Bärbel finden regelmäßig Unternehmungen statt...

 

 

Klettertour zum Hengstpass

 

 

Klettertour am Hengstpass bei Windischgarsten 18./19. August 2012

 

Es ist 10:00 Uhr, die Sonne lacht geradezu vom Himmel. Perfekte Bedingungen zum Klettern. Mit von der Partie sind die Bärbel und der Andy, zwei erfahrene Kletterprofis vom DAV Deggendorf, so wie der Florian, die Kathi und ich. Nicht zu vergessen die Anka, Bärbels Hunds.

 

Neugierig wurden wir auf diese Klettertour, weil die Touren rund um den Hengstpass für Kletteranfänger und Fortgeschrittene gleichermaßengeeignet sind. Treffpunkt für die Fahrt in die Rosenau im oberösterreichischen Voralpenland war der Grenzübergang Suben. Auf der A8 fuhren wir bis nach Wels von wo aus es schließlich auf der A9 bis nach Windischgarsten ging. Von Windischgarsten sind es nur noch wenige Kilometer bis nach Rosenau am Hengstpass. Nach einer kleinen Stärkung am Parkplatz direkt am Zustieg bzw. an der Bundesstraße, ging es los. Der Zustieg ließ sich innerhalb kürzester Zeit bewältigen, sodass wir die Routen in spätestens 15 Minuten erreichen konnten. Während Bärbel und Andy sich im Bereich der Mehrseiltouren ausprobierten, gingen wir es eher ruhiger an. Was den Zeitplan betraf waren wir sehr ungebunden. Wir probierten hier und da neue Techniken aus oder schauten uns bei den beiden Profis einige Ticks ab. Wir fingen im Schwierigkeitsgrad 4 an und steigerten uns bis zur 6. Wenn es hart auf hart kam, konnten wir auf die Hilfe von Bärbel und Andy zählen, die uns hier und da mal eine Expresse setzten, weil die Arme zu kurz waren oder der eiserne Kletterwille plötzlich zu schwinden drohte. Gegen Abend packten wir unsere Sachen und kehrten noch gemütlich auf eine kleine Brotzeit und eine kühle Halbe Bier in der nahe gelegenen Laussabauern Alm ein. Da das Matratzenlager der Alm restlos ausgebucht war, verbrachten wir die sternenklare Nacht unter freiem Himmel auf dem Parkplatz in der Nähe.

 

Am Morgen starteten wir wieder los, diesmal lockten uns die Touren rund um das Fledermauseck und den Schweizer Kas. Wir waren hochmotiviert, obwohl die letzte Nacht und der vorherige Tag ihre Spuren hinterließen. Die Routen waren vom Niveau fast mit denen vom Vortag gleich zusetzen. Dank des sonnigen Wetters und der fast vollständig südseitigen Lage der Klettertouren ließen wir uns die ganzen zwei Tage die Sonne bis zum Abend auf den Rücken scheinen. Kletterer nach uns können sich schon freuen, beim Abstieg haben wir den " Hausmeister " der Kampermauer, Heli Steinmassl, höchst persönlich an der Wand getroffen. Der war gerade dabei neue Routen zu schrauben, und versicherte uns, dass er alles daran setzt den neuen Kletterführer bald zu veröffentlichen.

 

Bericht von Maria Koloczek

Bilder von Andy Bachmann

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