Traumtouren von der Lenkjöchlhütte

Die Abenteurer: Thomas, Stefan, Edy, Mich, Alex, Sabine, Maria, Sigi
Am Freitagabend gegen 20 Uhr trudeln auch die letzten auf der kleinen, aber sehr gemütlichen Lenkjöchlhütte auf 2603m in Südtirol ein. 

Ein Großteil der Teilnehmer war schon an diesem Nachmittag aktiv und hat sich nach dem 2,5-stündigen Aufstieg zur Hütte mit einer Tour auf den Ahrnerkopf (3051m) akklimatisiert. So waren der litro vino und das leckere Essen wohlverdient.


Nach einer kurzen sowie geräusch- und geruchsintensiven Nacht brauchte manch einer kannenweise Kaffee, bevor wir um Punkt 5 Uhr Richtung Dreiherrenspitze aufbrachen. Sabine entschied zum Ahrnerkopf abzubiegen, da sie sich nicht fit fühlte. Respekt für diese schwere, aber absolut vernünftige Entscheidung! Denn der Weg zur Dreiherrenspitze zeigte sich widerspenstig – gut, dass die Bremstechniken und Reflexe bei allen saßen! Durch die milden Temperaturen wurde der Schnee teils sehr weich und so hinterließen wir auf unserem Weg einige tiefe Krater. Aber weder Hitze noch kraftraubende Schneeverhältnisse, eiskalter Wind, Wechten oder steile Flanken konnten den Waidler-Trupp beeindrucken, so dass schließlich alle gesund und glücklich bei der wunderschönen Gipfelpyramide ankamen. Besondere Freudenausbrüche rief dort oben jedoch nicht nur der freiwerdende Blick auf den Großvenediger, sondern auch das plötzlich vorhandene Handynetz hervor. Nach den obligatorischen Gipfelfotos, einem Schnapsal und einer kleinen Stärkung galt nochmal höchste Konzentration in den Steilstücken, bevor wir dann gemütlich über Felsen und Schneebaaz in Richtung Hütte wanderten – fast alle, denn bei manchen war der Bierdurst schon so groß, dass sie den Abstieg im Sprint absolvierten.


Der Übergang vom Bier zum Kaffee zum Wein war im wahrsten Sinne des Wortes fließend…. Ein lustiger und langer Abend folgte, der uns und auch dem absolut einzigartigen Junior-Hüttenchef Chris wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird.


Der nächste Tag begann mit einem sehr gemütlichen und späten Frühstück, da die geplante Tour zur Rötspitze aufgrund von Nebel und Regen entfallen musste. So machten wir uns in aller Ruhe an den sogar im Regen wunderschönen Abstieg entlang des Röttal’s nach Kasern.


Doch wir kommen wieder – keine Frage! Schließlich wollen wir noch die Rötspitze und der Chris den Bärwurz.

 

Text: Maria

Bilder: Sigi

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