Schneeschuhtour zum Jährlingsschachten

Bericht  über die Schneeschuhtour am 10.02.2018  zum Jährlingsschachten von Gerhard Liebhaber

 

Nach längerer Zeit hatte ich mich wieder einmal zu einer Tour des DAV, Sektion Deggendorf, nämlich einer Schneeschuh-Tour im Falkenstein-Gebiet, angemeldet und am letzten Samstag war es dann soweit. Die Anfahrt zum Startpunkt der Tour erfolgte in Fahrgemeinschaften und im Auto erfuhr ich gleich, dass üblicherweise einer der „Neulinge“ einen Bericht von der Tour schreiben darf und ich doch der ideale Kandidat dafür sei. So kommt man unverhofft zu einem Nebenjob.


Aber nun zur Tour. Ausgangspunkt war Scheuereck, oberhalb von Spiegelhütte. Dagmar ging voran und gab bergauf gleich mal richtig Gas. Wir gingen im Gänsemarsch hinterher und mir kam dabei der Gedanke, ob der Gänsemarch bei den Gänsen Menschenmarsch heißt. Ja, Schneeschuh-Gehen bietet auch viel Zeit zum Nachdenken und Reflektieren.


Anfangs war die Schneedecke noch relativ dünn, aber das sollte sich im Verlauf noch ändern. Nach dem ersten längeren Anstieg durch den tiefverschneiten Wald ging es durch ebenes bis leicht hügeliges Gelände. Nach ca. zwei Stunden Gehzeit waren wir am höchsten Punkt der Tour (1196 hm), nämlich dem Jährlingschachten, angekommen. Dort gab es einen kleinen Unterstand, in dem eine kurze Pause eingelegt wurde. Die selbst mitgebrachte Brotzeiten und Getränke schmeckten allen sichtlich gut und die ersten Gedanken wurden ausgetauscht. Insgesamt waren wir eine relativ gemischt Truppe von 13 Leuten und obwohl sich nicht alle kannten, war von Anfang an eine gute Atmosphäre und harmonische Stimmung.


Nach der Pause ging es zunächst hinein in den dichten Wald. Dazwischen kamen wir immer wieder zu verschiedenen Schachten mit uralten, teilweise mystischen Bäumen. Alles war bedeckt von Eiskristallen und durch den leichten Nebel kam die winterliche Landschaft erst richtig zur Geltung. Manche sehnten sich nach etwas Sonne, aber man kann halt nicht alles haben.


Nach einiger Zeit kamen wir zu einer Wildbachbrücke, an der man gut sehen konnte, dass der Schnee sicher mehr als 1,50 m hoch lag. Von da ging es dann schon wieder zurück zum Ausgangspunkt, wo wir noch einen kleinen Abstecher in eine gemütliche Hütte machten. Dort wurde das gemeinsam Erlebte, aber auch Anderes, nochmals ausgiebig besprochen. Je nach Bedarf wurden auch die Flüssigkeits- und Energiespeicher aufgefüllt. Vom Kuchen bis zum Schweinebraten gab es alles und das dazu auch noch zu wirklich günstigen Preisen.
Alles in allem war es eine gut organisierte und schöne Tour, die auch normale Sportler mit einer gewissen Grundkondition machen können. Gerade fürs Schneeschuh-Wandern bietet der Bayerische Wald super Bedingungen, ohne überlaufen zu sein, und das Ganze praktisch noch fast vor der Haustüre. Ich kann die Tour nur wärmstens empfehlen und werde nächstes Jahr sicher wieder dabei sein, wenn es zeitlich passt.


Ja, das wäre mein Bericht. Vielen Dank nochmals, dass Du, Dagmar, Dich ehrenamtlich engagierst und die Tour geführt hast.

Mit besten Grüßen
Gerhard

 

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