Bergtouren im Berchtesgadener Land

Wir starteten am Donnerstag gleich mit einer Besteigung des Hochstaufen (1771m). Von der Padinger Alm aus wählten wir den Anstieg über den „Steinernen Jäger“ und gelangten über das Reichenhaller Haus zum Gipfel mit super Ausblicken in alle Richtungen.

 

Nach einer Brotzeit auf der Hütte machten wir uns über den Mittelstaufensteig auf den Rückweg um anschließend im Biergarten von Bischofswiesen die 1150 Hm und 10,5 km Revue passieren zu lassen. Beim Einchecken in unserer Pension in Schönau wurden wir instruiert, dass evtl. nächtliches Schnarchen nicht von den Gästen kommen könnte, sondern von dem schon etwas gealtertem Haushund, der es pflegt auf dem Balkon zu nächtigen.

Am nächsten Morgen wurden wir durch ein kurzes Gewitter geweckt, daher entschieden wir uns beim Frühstück für eine kleinere Tour durch die Almbachklamm. Beim Eingang konnten wir die klassische Kugelmühle in Augenschein nehmen, um dann weiter in Folge durch die imposante Klamm bis zur Theresienklause aufzusteigen. Weiter führte uns der Weg nach Ettenberg, wo wir beim Mesnerwirt einkehrten. Auf einem steilen Steig wanderten wir zurück bis zur Kugelmühle, wo unsere Fahrzeuge parken. Die 400 Hm und 8,4 km von diesem Tag wurden am Abend durch ein „Terrassen-Bierchen“ und danach einem sehr guten Essen beim „Waldhauser Bräu“ (Sehr zu empfehlen!) beendet.

Für den Samstag hatten wir uns nur eine „einfache“ Almwanderung vorgenommen. Am Ende wurden es wieder 890 Hm und 14 km Weglänge. Vom Parkplatz Hinterbrand aus starteten wir zu einer Jenner Umrundung. Vorbei an der Baustelle zur Jenner Mittelstation kamen wir über die Wasserfallalm bis zum Schneibsteinhaus und danach weiter bis zur Jenner Bergstation, welche z.Zt. abgebrochen wird. Da am Wochenende keine Bautätigkeit herrschte konnten wir trotzdem den Jennergipfel(1874m) erreichen und bei einem Gipfelschnaps die perfekte Aussicht zum Königssee und Watzmann auf uns wirken lassen. Beim Abstieg machten wir auf der Mitterkaseralm Rast, und trafen dort –zufällig- auf unsere Freunde Regine und Ferd, die sich eine Mehrseillängentour am Hörnlbrett vorgenommen hatten. Später beim obligatorischen Terrassenbier erklärte uns Brigitte, das es sich bei dem Baum im Pensionsgarten wohl um eine „Skandinavische Säulenfichte“ handeln müsste (Im Wikipedia nicht zu finden, somit wohl eine Erstentdeckung?).

Am letzten Tag fuhren wir mit der Untersbergbahn zum Geiereck und wanderten am Grat entlang über den Salzburger Hochthron (1852m) und Großen Heubergkopf (1836m) zur Mittagsscharte. Von dort stiegen wir auf teilweise abenteuerlichen Treppen und Tunneln (für manche Teilnehmer aufgrund der Größe eine Herausforderung!) bis zur Schellenberger Eishöhle ab, die wir natürlich bei einer 1-stündigen Führung besichtigten. Mittagspause machten wir in der Toni-Lenz-Hütte bei Radler und Kaiserschmarrn. Für den Rückweg zur Bergstation entschieden wir uns für die Route über den Arnoweg. Klingt harmlos, aber in der Realität ein schmaler gesicherter Treppensteig in fast senkrechter Wand, dessen Gefahr uns durch viele Marterl bewusst wurde. Nach insgesamt 900 Hm und 7,2 km an diesem Tag fuhren wir mit der Seilbahn ins Tal und traten die Heimreise an.

Resümee: Obwohl die Wettervorhersage für das verlängerte Wochenende zunächst nicht optimal war, wurden wir durch 4 regenfreie Tage mit schönen Touren bei angenehmen Temperaturen belohnt.

 

Stattgefunden am: 15-18.6.17
 
Leitung: Wolfgang Grünbeck
 
Teilnehmer: Tanja, Brigitte, Sebastian, Thomas, Wolfgang

 

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