Mit Dagmar auf's Rotgschirr (Toten Gebirge)

Da geht man frohen Mutes auf die AV Hütte, um ein paar nette Leute zu treffen,
und schon bekommt man einen Bericht „ aufs Auge gedrückt“ ;-)

 

Also am Freitag, ausgeschlafene Zeit, also mitten am Vormittag gings los von Deggendorf bzw. Hengersberg ins Tote Gebirge. Nach einigen Missverständnissen bezüglich der Route dorthin kamen wir  trotzdem, dank Navi und Handy, und überraschenderweise gleichzeitig am schönen Grundlsee an. Hier musste Dagmar gleich zwei einfangen, weil sie in die falsche Richtung liefen. Ich sag' nicht, wer bei mir war.

 

Von Gößl (720 m) gings zur Pühringerhütte auf 1637m. Der Weg schlängelte sich gleich steil durch den Wald aufwärts. Dann etwas flacher mit den ersten Ausblicken auf Almen und Berge zu dem wunderschön gelegenen Vorderen Lahngang See (1492m). Dann führte der Weg weiter hinauf und bald glänzte der wildromantische Hintere Lahngang  See (1496m) zu uns herauf. Bei der Elmgrube  kamen wir auf den Ausseer Weg, der jetzt immer blumenreicher und freier wurde. Alle waren beeindruckt von der schönen Landschaft. Trotzdem freuten wir uns, als dann endlich die Hütte mit dem vorgelagerten Elmsee in Sicht kam.


Dort angekommen, wurden wir freundlich begrüßt und in unsere Lager „eingewiesen“, bevor wir es uns auf der Terrasse gut gehen ließen. Am Abend machte das Rotgschirr seinem Namen alle Ehre und zeigte in der Abendsonne sein rotes Kleid. Der nächste Morgen fing mit einem gemütlichen Frühstück an. Dann starteten wir zu unserem Berg. Imposant stand er da, steil - und da sollte ein Weg rauf  gehen? Zuerst durch einen grünen Pfad, später dann über Platten, Steine und Schrofen. Aber unser Ziel rückte immer näher. Die leichte Kletterei zum Gipfel schafften durch Dagmars Umsicht alle ohne  Probleme. So standen wir alle glücklich und manche sichtlich stolz auf dem 2270m hohen Rotgschirr. Schermberg und großer Priel waren zu erkennen, Dachstein sowie der Traunstein, um nur ein paar zu  nennen.

 

Nach einer verdienten Pause machten wir uns an den Abstieg. Stefan suchte sich einen direkten Weg zum Elm und wir anderen zur Hütte. Froh dort angekommen,  stärkten wir uns erst einmal. Einige konnten sich gar nicht mehr von der Terrasse trennen. Christian wollte baden oder doch nur die Füße in den See stellen? Dagmar, Annemarie und ich machten uns auch noch zum Elm auf. Auf  halben Weg war für Annemarie erstmal Schluss, sie wollte dort warten und die Gegend genießen. Wir gingen zu zweit weiter und trafen bald auf Stefan, der uns von oben entgegen kam. Er nahm dann  Annemarie mit zur Hütte und wir konnten uns somit auf dem Elm Gipfel (2128m) Zeit lassen. Die umliegenden Berge bestimmen oder raten, sowie die unter uns liegenden Seen bestaunen.

Wehmütig  wegen der einsamen Stimmung und angenehmen Wärme dort oben, machten wir uns dann aber doch zügig an den Abstieg. Manche Plätze in den Bergen sind einfach so, dass man denkt, jetzt müsste die Welt still halten. Auf der Hütte angekommen, stürzte sich Dagmar gleich in die Fluten des Elmsees, ich - nein danke! Waschraum für mich allein reicht an Luxus. Der Abend war gemütlich und  unterhaltsam mit anderen Hüttengästen.

 

Am anderen Tag, das Wetter war immer noch ein Traum. Und Dagmar hatte uns einen landschaftlich auch sehr schönen Abstieg versprochen über das Langtal,  nach zunächst noch einem ca. 500 hm hohen Anstieg auf den Salzofen.  Landschaftlich sehr schön zweifelsohne, herrlicher Blick zum Dachstein. Aber das Langtal war auch sehr, sehr lang und es waren  auch einige Gegenanstiege zu bewältigen. Am Grundlsee angekommen waren manche ziemlich fertig. Ich schaffte noch ein kurzes Bad im See Und als dann alle bei den Autos waren, setzte der Regen  ein. Einer verdienten Einkehr stand nichts im Wege, so konnten wir das nun einsetzende Gewitter aus dem Trockenen beobachten. Die Heimfahrt war für Dagmar und Christian mit viel Verkehr und  Umleitungen noch eine weitere Herausforderung.

 

Liebe Dagmar, vielen Dank für diese drei schönen Bergtage.
Marianne, Annemarie, Hermann, Christian, Roland, Stefan und Uschi

 

Text: Uschi

Bilder : Christian, Dagmar

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