Alpenverein stellt klar, zum PNP-Artikel.

Zum Artikel „„Nur Beschimpfungen statt Hilfe“: Dennoch wird die Kletterhalle heuer fertig“
vom 29.09.2017 in der Deggendorfer Zeitung.

Von diesem Artikel war sogar der Alpenverein überrascht, als er am Freitag morgen die Zeitung öffnete. „Das bedarf schon der Klarstellung“ waren sich Vorstände und Projektleiter einig.

 

Aufhänger des Artikels war die Anfrage eines Kletterers, der anonym gehalten wurde, an die Zeitungsredaktion. Er behauptete dabei, dass in der Kletterhalle seit April nicht mehr gearbeitet würde. Das ist schlichtweg falsch. Nach Einbau von Fenstern und Türen läuft seit dem Frühjahr der Innenausbau. Die Trockenbauer stellten mehrere Hundert Quadratmeter Wände auf, brachten die Brandschutzanstriche an den Stahlträgern an, strichen die Innenwände für den nachfolgenden Kletterwandbau vor und vieles mehr. Dann waren bis Ende Juli  die Kletterwandbauer am Werk und errichten rund 1.300 Quadratmeter Kletterwände aus tausenden von Holzbalken und Hunderten von Platten. Nachzulesen und mit Bild über den Baustand versehen in der DZ vom 27. Mai 2017.

 

Auch der Stadtrat nahm die Halle bereits in Augenschein. Im August und September waren Trockenbauer, Sanitär-, Heizungs-und Lüftungsbauer, sowie Elektriker und Estrichbauer in der Halle tätig.
Die in der Zeitung abgedruckte Behauptung des anonymen Kletterers, dass seit April nicht mehr gearbeitet würde, ist schlichtweg unwahr.

 

Dass ein Bau mit einem Volumen von 10.000 Kubikmetern (ca. 10 Einfamilienhäuser), aufwendig ist und durch die boomende Baukonjunktur länger dauert ist jedem Fachkundigen klar. Dass dabei auch die Kosten im Zaum gehalten werden müssen – vor allem bei einem  Verein – versteht sich von selbst. Entgegen der Meinung des anonymen Kletterers lacht darüber keiner.

 

Dass zwischen  den vielen Handwerkern dann auch noch zwei Schwalben-und ein Rotschwanzpaar einzogen und erfolgreich brüteten hat uns sehr gefreut, vor allem weil der Alpenverein  auch ein Naturschutzverband ist. Im Sturzflug jagten sie zwischen den Kletterwandbauern und Gerüsten durch die Halle und zogen vor kurzem mit dem Nachwuchs gen Süden.

 

Dass Erwin Schmid auf die unwahren Behauptungen und die Polemik des anonymen Kletterers sauer reagierte, war verständlich. Nur schimpfen statt helfen geht nicht. Diese Aussage betrifft jedoch ausdrücklich besagten anonymen Kletterer, nicht jedoch die Gesamtheit der Sektionsmitglieder.

 

Die ständigen Fragen nach dem genauen Eröffnungstermin sind natürlich für Vorstand und Projektleiter zeitaufwändig und daher lästig. Enorme Zeit ehrenamtlicher Arbeit wurde investiert, der Löwenanteil der Arbeiten ist geschafft und das Ziel ist in Sicht. Unter normalen Umständen, geht die Kletterhalle noch heuer in Betrieb. Damit geht dieser große Wunsch der Sektionsmitglieder vor allem auch vieler Kinder, Jugendlicher und Behinderter in Erfüllung, die sehnsüchtig auf den Beginn des Kletterbetriebes warten.

 

Jürgen Fröbus, 1.Vorstand
Sonja Hitthaler-Mangold, 2. Vorstand
Wolfgang Angermeir, 3. Vorstand
Erwin Schmid Projektleiter
Sektion Deggendorf des DAV