Baustellenbesichtigung

Die Sektion Deggendorf des Deutschen Alpenvereins lud zu einer Begehung der Baustelle in den Sandnerhofweg in Natternberg.

 

In unmittelbarer Nähe zum Elypso-Bad steht zwischenzeitlich der 15 Meter hohe Rohbau der Kletterhalle. Der Projekt­leiter Erwin Schmid führte die etwa 20 Interessenten durch die Baustelle. Als Vertre­ter der Stadt war Bürgermeister Günther Pammer gekommen, um sich über den Bau Stand zu informieren und sicher auch zu erfahren, wohin der städtische Zuschuss in Höhe von 200.000 € in das 2,2 Millionenprojekt fließt. Schmid erläuterte nochmals kurz den Werdegang der gesamten bisherigen Planungen einschließlich der Finan­zie­rung. 1,041 Millionen € erhält der Verein insgesamt an Zuschüssen; der Rest besteht aus zurück erstatteter MwSt., Eigenkapital und Fremdfinanzierung. Architekt Max Gruber ergänzte noch technische Details und achtete auf die Sicherheit der Besuchergruppe.

 

Innerhalb von nur sechs Wochen wurde der Bau von der Bodenplatte bis zum Dach hochgezogen. Das von der Firma Wolf errichtete Stahlkorsett wurde mit Porenbeton­wänden durch die Baufirma Aumer verkleidet. „Die Facharbeiter benötigten gerade einmal sieben Minuten, um jeden der etwa 1,5 Kubikmeter großen Ytong Quader aufzusetzen, mit Dichtungsmasse zu verkleben und an der Stahlkonstruktion zu verankern“, so Schmid.

 

Im Halleninneren konnte der, nicht nur aus jungen Kletterern bestehenden Besucher­gruppe, schon recht gut der Eindruck über den entstehenden Hochseilkletterbereich, die Boulder Räume sowie Sanitär-, Bistro- und Bürotrakt vermittelt werden. Auch der großzügige Kletterraum, der für Menschen mit Behinderung oder Handicap eingeplant ist, war schon gut auszumachen. Dies wird einmal der „Sternstunden Raum“ erläuterte Schmid, „denn Sternstunden hat bereits eine Förderung hierfür in Höhe von 200.000 € zugesagt.

 

wang

 

P1030665
P1030665 P1030665
P1030667
P1030667 P1030667
P1030676
P1030676 P1030676
 

Text zu den Bildern:

1 Projektleiter Erwin Schmid zeigt auf die Stelle des Hallenfundaments, die 30 Zentimeter über der Dammkrone des Natternberger Hochwasserdammes liegt.
2 Erwin Schmid (6.v.l.) erläutert der Besuchergruppe (v.l.) Bürgermeister Günther Pammer, Architekt Max Gruber, Ehrenvorsitzender Walter Weinbeck, den bisherigen Stand der Planungen der Kletterhalle.
3 Architekt Max Gruber (Bildmitte) erläutert die Besuchergruppe technische Details im  Rohbau der Kletterhalle des Alpenvereins.
           (Foto: Angermeir)