Bericht Jahreshauptversammlung

Jahreshauptversammlung beim Alpenverein Deggendorf.
Kletterhallenbau hat nun begonnen.

 

Nach der Begrüßung der erschienenen Vereinsmitglieder, des   Ehrenvorsitzenden Walter Weinbeck und seines Vorgängers im Amt des ersten Vorsitzenden Erwin Schmid, erläuterte Jürgen Fröbus den Geschäftsbericht des vergangenen Vereinsjahres, mit der erfreulichen Entwicklung der Mitgliederzahlen, nämlich derzeit 2670.

 

In einer Schweigeminute gedachte man der im letzten Jahr verstorbenen Vereinsmitglieder und Fröbus bedankte sich bei allen ehrenamtlich Tätigen, bei Tourenführern, Ausbildern, Fachübungsleitern und Jugendbetreuern für ihre Arbeit. Ganz besonderen bedurfte es der 20-jährigen Tätigkeit des Ausbildungsreferenten Poidl Hausinger, der seine Aufgaben in jüngere Hände legen wollte; dessen Nachfolgerwahl erfolgte zum Ende der Sitzung. Zu erwähnen war auch die arbeitsintensive Tätigkeit der Internetbetreuer Tobias Abart und Sonja Hitthaler-Mangold.

 

Fröbus stellte für diesen Abend die allgemein gültigen Grundwerte des Bergsteigens in den Raum, nämlich Ausdauer, Willenskraft, Strategie, Teamgeist und auch ein bisschen Leidensfähigkeit und stellte Vergleiche zu einem Marathonlauf oder der Besteigung eines 8000‘ers an. Der Kletterhallenbau sei  ein solcher Marathon und, so Fröbus, „wir befinden uns auf der Zielgeraden oder dem letzten Hochlager vor dem Gipfelangriff; die Weichen sind gestellt! Packen wir’s an.“

 

Nachdem der Ausbildungsreferent Poidl Hausinger ein kurzes Statement über die zuletzt durchgeführten Touren und das bevorstehende Programm abgegeben hatte, berichtete Maria Pollak über Kinder-, Jugend- und Familienaktivitäten, Kurt Krenn über Betrieb und Arbeitseinsätze auf der Hochwaldhütte. Die Vereinsgeschäftsstelle wird nach wie vor bestens von Annemarie Zettl und Gerlinde Scharf betreut, was bei den Kletteranlagen Erich Binder mit Einsatzfreude erledigt. In seinem Bericht fand die Prüfung der künstlichen Kletteranlagen und die Betreuung des Klettergartens in der Deggenau Erwähnung und die bevorstehende Absicherung der Felswände gegen Steinschlag. Von 14 durchgeführen Bergfahrten mit insgesamt 90 Teilnehmern wusste  der Leiter Hans Bredl von der Ortsgruppe Regen zu berichten.

 

Schatzmeisterin Ria Putz stellte der Versammlung die Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung und den Haushaltsvoranschlag 2016 vor und konnte über eine positive Kassenentwicklung berichten, was die Prüferinnen Jana Grzemba und Damar Höller neben einer geordneten Buchführung bestätigten. Auf Antrag wurde der gesamten Vorstandschaft die Entlastung erteilt.

 

Den Tagesordnungspunkt Bau und Betrieb der Kletterhalle erläuterte der hierzu eingesetzte Projektleiter Erwin Schmid ausführlich und erwähnte dabei seine bisher eingebrachten 2200 Arbeitsstunden, 15.000 gefahrener Kilometer und 25 Leitzordnern mit Bauplänen, Angeboten und sonstigem Zahlenwerk. Was neu war in dieser Versammlung, war die Tatsache, dass Schmid den tatsächlichen Baubeginn mit Bildern von den Eisen- und Betonarbeiten auf der Baustelle in der Nähe des Elypsobades in Natternberg zeigen konnte. „Der Bau hat begonnen und ist nun nicht mehr aufzuhalten. Bis zum Ende des Jahres wollen wir einziehen,“ so Schmid.

 

Für den scheidenden Ausbildungsreferenten Poidl Hausinger war die Nachwahl durch Andreas Schmid und zum dritten Vorsitzenden an Stelle von Erich Binder durch Wolfgang Angermeir erforderlich, was die Versammlung ohne großen Diskussionsbedarf absegnete und gegen 22.30 Uhr die Sitzung geschlossen werden konnte.


wang

 

Grundmauer

Die Stahlflechter arbeiten bereits an der Grundmauerverschalung für das Kletterzentrum des Deggendorfer Alpenvereins in Natternberg