Zeitungsbericht Sektionsabend Mai 2014 (Hauptversammlung)

Jahreshauptversammlung beim Alpenverein Deggendorf.

Erfolgreiche Jugendarbeit mit behinderten Kindern und Ausbau des Klettergartens in der Deggenau.

 

Nach der Begrüßung der erschienenen Vereinsmitglieder, der   Ehrenvor­sitzenden Walter Weinbeck und Waldemar Reitzing sowie seines Vorgängers im Amt Hans Kürschner, stellte der Erste Vorsitzende Erwin Schmid den Geschäftsbericht des vergangenen Vereinsjahres vor, mit erfreulicher Entwicklung der Mitgliederzahlen. Mit derzeit knapp 2500 Mitgliedern steht der Alpenverein Deggendorf somit an zweiter Rangstele im Landkreis.

 

In einer Schweigeminute gedachte man der im letzten Jahr verstorbenen Vereins­mitglieder und Schmid bedankte bei allen ehrenamtlich Tätigen , bei Tourenführern, Ausbildern, Fachübungsleitern und Jugendbetreuern für ihre Arbeit. Er erwähnte auch die arbeitsintensiven Tätigkeiten der Internetbetreuer Tobias Abart und Sonja Hitthaler-­Mangold.

 

Bärbel Neumeyer und Maria Pollak berichteten über Kinder-, Jugend- und Familien­aktivitäten, Poidl Hausinger über Touren und Ausbildung in der Sektion und Kurt Krenn über Betrieb und Arbeits­einsätze auf der Hochwaldhütte. Die Vereinsge­schäfts­stelle wird nach wie vor bes­tens von Annemarie Zettl und Gerlinde Scharf betreut, was bei den Kletteranlagen Erich Binder mit Einsatzfreude erledigt. Die Naturschutzreferentin Birgit Hecht-Weitmann berichtete über ihre Arbeit im Umwelt­schutz und der Ortsgruppenleiter Hans Bredl über umfangreiche Aktivitäten der Ortsgruppe Regen.

 

Neues war aus der Tätigkeit der Jugendleiterin Bärbel Neumeyer zu hören. Ihre Arbeit besteht überwiegend im Klettern mit Jugendlichen und insbesondere im Klettern von Gruppen „Auffälliger Jugendlicher“, die vom Landratsamt vermittelt werden. Viel Freude bereite auch ihre Tätigkeit mit „Handicapgruppen“, also das Klettern mit behinderten Kindern oder die Arbeit mit Kindern, deren Eltern wegen eigener schwerer Erkrankung ihren Sprösslingen diesen Sport selbst nicht bieten können. Diese Angebote würden mit erfreulichem Erfolg gerne angenommen, so Neumeyer.

 

„Der Klettergarten im Mettener Steinbruch ist immer noch gesperrt und die Kletterer mögen sich auch daran halten,“ so Erich Binder bei seinen Aus­füh­rungen. Stattdes­sen sei man nun in der Lage gewesen, den Klettergarten in der Deggenau weiter auszubauen und es sind zwischenzeitlich 16 neue Kletterrouten eingerich­tet und versichert worden. Unter Mithilfe von Sektionsmitgliedern konnte der Referent für Kletteranlagen auch einen Großteil losen Gesteins entfernen und die Wand in oberen Bereich mit einer hölzernen Stützwand gegen herabfallendes Geröll absichern, sodass sich die Kletterer wieder auf ein beachtliches Felsangebot freuen können.

 

Bei den Totenbrettern an der vereinseigenen Hochwaldhütte im Ruselgebiet hat Schorsch Leitl ein neues Kreuz angebracht. Der Hüttenreferent Kurt Krenn bedankte sich dafür und konnte nebenbei auch noch einen ordentlichen Einnahmenübeschuss aus dem Hüttenbetrieb vorweisen. Die Hütte ist von Januar bis März und ab Mai bis Oktober für die Öffentlichkeit an den Wochenenden zugänglich.

 

Blieb noch der Bericht und der Haushaltsvoranschlag der Schatzmeisterin Ria Putz der Versammlung näher zu bringen. Der 1. Vors. Erwin Schmid, lies es sich nicht nehmen, selbst Ein- und Ausgaben zu erläutern und auf den Kassenstand von ca. 300.000,- € hinzuweisen, der als Startkapital für die geplante Kletterhalle dienen solle. Für das entsprechende Grundstücksgeschäft warte man nun auf den Be­schluss des Grundstückssenats der Stadt, der Ende Mai in seiner Sitzung darüber beraten wird.

 

Zur sodann anstehenden Entscheidung über den Bau, den Betrieb und die umfang­reiche Finanzierung der Halle, werden die Mitglieder eine Einladung zur außerordent­lichen Mitgliederversammlung am 3. Juni 2014 20.00 Uhr im Ruderhaus erhalten.

 

WAng