Aktuelles aus dem Wintersport Bereich

 

Hier sind wir auf eure Informationen zur Aktualisierung angewiesen. Lasst uns Informationen zukommen.

 

 

 08.02.2014

Sicherheitshinweis für LVS- Geräte der Marke Pieps und Arvo

Markierfunktionen bei LVS Geräten zur Lösung von Mehrfachverschüttungen haben Grenzen und können nicht immer verläßlich eingesetzt werden. Im Zuge von Praxisversuchen der DAV Sicherheitsforschung ist allerdings ein bisher noch nicht bekanntes Sicherheitsproblem bei Geräten mit Markierfunktion im Suchmodus aufgetreten. Dieser Fehler tritt auf, wenn zwei oder mehr Sender so angeordnet sind, dass ihre Signale sich nicht überlagern (mind. 60 m Abstand). Nach Auffinden des ersten Senders unterdrückt die Markierfunktion der betroffenen Geräte die Signale der weiteren Sender, sodass diese nicht gefunden werden können. Dieser Fehler ist für den Suchenden nicht zu erkennen. Betroffen sind die Modelle „DSP Sport“ und „DSP Pro“ der Firma Pieps und die Modelle der „Evo“-Familie („Evolution+”,  „Evo 3“, „Evo 3+“) und das „ 3 Axes“  der Firma Arva. Die Suche nach einem einzelnen Verschütteten und der Sendebetrieb wird durch den Fehler nicht beeinträchtigt. 

 

Bild pieps Arva

siehe:

http://www.alpenverein.de/bergsport/sicherheit/sicherheitshinweis-fuer-lvs-geraete-arva-pieps_aid_13775.html

 


 

Zur Modernisierung der Lawinenbeurteilung ein Beitrag aus der Sicherheitsforschung vom DAV

 

In Deutschland bilden neben dem DAV der Bergführerverband (VDBS), der Skilehrerverband (DSLV), die Naturfreunde, die Polizei Bayern, der Skiverband (DSV) und der Heeresbergführerverband Lawinenkunde aus. Im Zuge einer Modernisierung der Lawinenbeurteilung haben sich unter Federführung des DAV diese Verbände im Sommer 2011 nach dem Vorbild der Schweiz zusammengesetzt und sich über ein einheitliches Vorgehen in der Lawinenkunde geeinigt. So wird in der deutschen Lawinenkunde eine einheitliche Sprache gesprochen. Inhaltlich gibt es keine Revolution aber die Verbände bekennen sich zu einer Kombination von Analytik und Probabilistik mit dem neuen Aspekt der Konsequenzanalyse.

 

Ein strategisches Umgehen mit Lawinengefahr findet in drei Schritten –Dem 3x3 Beurteilungs- und Entscheidungsrahmen- statt. Als erstes kommt die Planung bei der man eine passende Tour/Gebiet zu den Verhältnissen mit Zeitplan auswählt. Dann kommt man ins Gebiet, macht eigene Beobachtungen und eine Beurteilung vor Ort. Mit dem Geländeblick werden unproblematische Bereiche und relevante Problemstellen festgelegt sowie das Bild des Lawinenlageberichts mit der Realität abgeglichen. Am Einzelhang steht dann die

Entscheidung an: „go/ No go“.

 

Quelle und mehr Informationen unter: http://www.alpenverein.de/chameleon/outbox/public/6beaf58a-dacb-3c7d-8083-f808bfb9b29a/Flyer-Achtung-Lawine_18335.pdf

 

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