Neues Schutzgebiet am Arber

Mehr Schutz fürs Auerwild am Arber. Ab sofort ist das neu geschaffene,vergrößerte Auerwild-Schutzgebiet Wirklichkeit.

 

In den Hochlagen zwischen Mühlriegel, Arbergipfel und Bretterschachten gelten dann für Wanderer und Wintersportler einige Einschränkungen.

 

Die gemeinsame Verordnung begründen die Landratsämter Cham und Regen damit, dass sich in dem Gebiet eines der letzten Rückzugsgebiete des Bayerischen-Waldes für das in seiner Existenz äußerst bedrohte Auerwild befindet. Jetzt will man die Vögel vor allem vor Störungen durch nicht gesteuerten Besucherverkehr im Winter sowie während der Balzzeit und der Brut- und Aufzuchtzeit bewahren.

 

Das Schutzgebiet hat eine Größe von 2755Hektar. Eine Karte dazu ist in den Jagdbehörden an den beiden Landratsämtern einzusehen. In diesem Gebiet herrscht in der Zeit von 1. November bis 30. Juni striktes Wegegebot, das Gebiet darf also nur auf markierten Wander- und Radwegen, auf offiziellen Loipen, Schneeschuh- und Skitourentrassen betreten bzw. befahren werden. Tabu ist damit der Wanderweg vom Arbersee durch die Arberseewand hinauf zum Arber. Hunde dürfen ganzjährig nur angeleint mitgenommen werden – ausgenommen sind Jagdhunde. Ordnungsgemäße land- und forstwirtschaftliche Bodennutzung ist ganzjährig gestattet, ebenso Fischerei und Jagd. 

 

Text:bb

 

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