Kletter-Tour mit Hindernissen

Am 30.05 waren Erich, Franz, Sabine und ich unterwegs und wollten zum Klettern. In den Morgenstunden hatten wir noch den schönsten Sonnenschein.

 

Doch um 9 Uhr am Treffpunkt zogen sich die Regenwolken schon zusammen. Doch man darf die Hoffnung nicht aufgeben. Also ging`s los. Nach kurzer Beratschlagung war das Ziel Kreuzfelsen am Kaitersberg ausgemacht. Am Parkplatz angekommen hatte der Wind schon sehr aufgefrischt und die Wolken wurden immer dunkler. Doch man darf die Hoffnung nicht aufgeben. Also gingen wir los. Schon bald fing es an zu tröpfeln und auf halber Strecke zum Kreuzfelsen mussten wir uns dann unter einem Felsvorsprung vor dem Regen in Sicherheit bringen. Doch man darf die Hoffnung nicht aufgeben. Also machten wir erst einmal Brotzeit. Der Regen wird schon gleich wieder aufhören sagten wir uns. Es hörte nicht auf zu regnen! Nach dem wir einige Zeit mit Essen und durch Erich angeleitete Gymnastikübungen verbracht hatten, mussten wir es dann doch einsehen, das selbst wenn es aufhört zu regnen, der Fels jetzt so nass ist, dass an Klettern nicht mehr zudenken war. Also machten wir uns auf den Rückweg zum Auto.

 

Unten angekommen war es auch schon wieder vorbei mit dem Regen. Von hieraus gab es für uns jetzt zwei Optionen. Das Lindner-Bräu oder nach Cham in die Kletterhalle. Als Organisator der Fahrt hatte ich das letzte Wort und so fuhren wir nach Cham. Schließlich waren wir ja zum Klettern da und nicht zum Saufen. In Cham angekommen mussten wir uns erst einmal zur Halle durchfragen. Endlich angekommen sollten wir dann voller Frust folgende Zeilen an der Türe lesen: Sommersaison – Samstag Ruhetag. Wir mussten also einsehen dass es das Schicksal es so wollte, dass wir ins Linder-Bräu fahren.Dort gab es dann für jeden von uns ein kühles Bier und was gutes zu essen. Und wir konnten uns ein wenig von dem kalt nassen Wetter aufwärmen.

 

Aber wir wollten die Hoffnung nicht aufgeben. Also wurde beschlossen das wir es noch einmal versuchen zum Klettern zu kommen. Das nächste Ziel war der Riederin-Fels. Der trocknet schnell und der Zustieg ist sehr kurz. Doch vorher gab es noch einen Kaffee. Somit hatte der Fels noch etwas Zeit für seine Trocknung. Bei der Riederin endlich angekommen war der Fels in einem guten Zustand. Nur leicht feucht. Also konnten wir endlich klettern. Schnell rein in die Kletterausrüstung und ran an den Fels. Kaum eingestiegen in die erst Route fing es auch schon wieder an zu tröpfeln. Doch man darf die Hoffnung nicht aufgeben. Also sind wir stur weiter geklettert und das Wetter hatte endlich eingesehen das es gegen uns keine Chance hatte. Es hörte auf zu regnen und wir konnten noch ein paar schöne Routen klettern und das mit Schweinebraten im Bauch. Was will man mehr?!

 

Also Leute was lernen wir draus? Last Euch nicht unterkriegen und gebt nicht auf. Viel Spaß dann noch und bis zum nächsten mal.

 

Euer Tobias